2017

Ruth Stern Gasten, Kindheit in Mücke und den USA

Aus Alsfelder Allgemeine, 30.08.2017: „Viele ihrer Angehörigen wurden von Nazis ermordet. Trotzdem kommt Ruth Stern Gasten zum dritten Mal nach Deutschland zurück. Sie berichtet von ihren Erfahrungen, wie sie sich nach der Auswanderung 1939 in den USA zurechtfinden musste. Und sie kommt in den Ort, in dem sie die ersten…


Das Schabbesmädchen, Elfriede Roth – eine NS-Zeitzeugin aus Lauterbach

Ein Beitrag von Monika Felsing, Bremen, Januar 2017 „Im Oktober 2016 war Elfriede Roth einer der Ehrengäste bei der Buchvorstellung des Bremer Geschichts- vereins Lastoria in Ober-Gleen. Vor der restaurierten Synagoge hat sie Justus Randt geschildert, wie es war, „als ich Schabbesmädchen war bei einer Familie“, bei dem Lauterbacher Kaufmann Salli…


Die Jüdische Gemeinde Angenrod (Alsfeld)

„Nachweislich haben bereits um 1650 wenige Juden in Angenrod gelebt. Eine kleine jüdische Gemeinde gründete sich im Dorf vermutlich zu Beginn des 18.Jahrhunderts, zu der Zeit, als der Fürstabt von Fulda alle Juden aus seinem Herrschaftsbereich ausgewiesen hatte und die Adelsfamilie derer von Nodung den jüdischen Flüchtlingen in ihrem Herrschaftsbereich…


Faltblatt: Stadtrundgang jüdisches Alsfeld

Die frühesten Erwähnungen jüdischen Gemeindelebens datieren aus 1361 und 1369, als eine Synagoge erwähnt wird, zwischen dem Hersfelder und dem Fulder Tor, Bereich Am Grabbrunnen, einer Freifläche des hessischen Landgrafen, dürfen diese Häuser der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde gelegen haben. Faltblatt: hier


Spurensuche: Synagoge Kestrich

Die ehemalige Jirreschul (Judenschule) in Kestrich stellt aufgrund ihrer direkten Nachbarschaft zur Kirche im Ortsmittelpunkt als klassischer Typus der einfachen Landsynagoge ein städtebauliches und regionalgeschichtliches Kulturdenkmal von besonderem Stellenwert dar. Faltblatt Spurensuche: Synagoge Kestrich, hier


Spurensuche: Jüdischer Friedhof Angenrod

In Angenrod war bis gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts Sammelfriedhof. Hier wurden die verstorbenen Juden aus Alsfeld, Grebenau, Leusel und Ober-Gleen zum “Tor des ewigen Lebens” gebracht. Das war durchaus nicht immer einfach, denn bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts mussten die die Verstorbenen noch am Todestag der Erde übergeben…



Die ehemalige Synagoge in Kestrich

Die ehemalige Landsynagoge in Feldatal-Kestrich im Vogelsberg ist im Juli 2005 als neue Gedenk- und Kulturstätte eingeweiht worden. Fast 20 Jahre dauerten die Bemühungen von Gemeinde, Denkmalschutz und privatem Besitzer um eine Restaurierung des äußerlich fast unveränderten Fachwerkhauses aus dem 18. Jahrhundert. Die Wiederherstellung der 1938 in der Nazizeit völlig zerstörten Inneneinrichtung mit Gebetsraum und Frauenempore kostete rund 145.000 Euro. Diese Mittel kamen durch die Gemeinde, EU-Zuschuss, Denkmalschutz,…


Jüdische Gemeinde Crainfeld

Der Ort Crainfeld war über mehrere 100 Jahre Zentrum der jüdischen Gemeinde die zum Ende des 19. Jahrhunderts mehr als ein Fünftel der Einwohnerschaft des Ortes ausmachte. „Bereits im Jahr 1900 lebten in Crainfeld 81 Juden gegenüber 431 Christen. Im Jahr 1910 waren von 482 Crainfeldern noch 68 jüdischen Glaubens….


Videodokumentation: Juden in Crainfeld

Videodokumentation über das Leben der Juden in Crainfeld. Das Video ist im Auftrag des Fördervereins Jüdische Geschichte Vogelsberg 2005 entstanden. Es ist im Rahmen des Zeitzeugen-Projekts des Vereins zum jüdischen im Vogelsberg entstanden. Das Video ist auch beim Förderverein auf DVD erhältlich. Kontakt: www.juedische-geschichte-vogelsberg.de Das Video finden Sie auf YouTube hier