Jüdische Gemeinden

Spu­ren­su­che zum Schi­cksal der letz­ten jü­di­schen Fa­mi­li­en von Rom­rod

Ein Ausschnitt vom Pressebericht der Oberhessischen Zeitung vom 29.06.2016 zur Jahresversammlung des Heimat- und Kulturvereins Romrod, der sich mit der Spu­ren­su­che zum Schi­cksal der letz­ten jü­di­schen Fa­mi­li­en von Rom­rod beschäftigt „Aus­lö­ser für sei­ne Nach­for­schun­gen war die öf­fent­li­che Dar­stel­lung der Auf­lö­sung der Rom­rö­der jü­di­schen Ge­mein­de, wo­nach im Jah­re 1935 die Ge­schich­te der jü­di­schen…


Memorbuch: Klein-Jerusalemern in Angenrod

Wir veröffentlichen hier die handschriftliche Chronik »Memorbuch von Klein-Jerusalemern zu Angenrod«. Es handelt sich dabei um eine Gedenkchronik zur jüdischen Gemeinde in Angenrod und jüdischen Menschen, die einst dort lebten. Für die Erlaubnis zur Veröffentlichung danken wir Frau Dr. Ursula M. Wippich, ferner auch Herrn Prof. Ingfried Stahl. Link zur…


Erinnerungsstätte an jüdischen Vogelsberg

HAUS SPEIER Verein stellt die bisherigen Anstrengungen zum Erhalt des Gebäudes vor / Gesamtkosten belaufen sich auf über 200 000 Euro Zum Tag des offenen Denkmals in Hessen präsentierte der Verein „Gedenkstätte Speier Angenrod“ gestern in einer kleinen Ausstellung die bisher erfolgten Arbeiten an dem alten Wohnhaus der jüdischen Familie…


Gemeinde Kestrich / Feldatal

Älteste Zeugnisse über die Juden in Kestrich werden aus dem Jahre 1650 genannt. Bis zur Emanzipation waren sie Schutzjuden, die Schutzgelder an den Freiherrn von Schenck zu Schweinsberg zahlten. Der Ursprung dieser jüdischen Gemeinden ist nicht bekannt, doch ist anzu- nehmen, dass Juden bereits zur Zeit der alten Römer in’s…


Die ehemalige Synagoge in Lauterbach

Ende des 19. Jahrhunderts befand sich eine erste Synagoge im Hinterhof des Hauses Am unteren Graben 21 unmittelbar an der Lauter (heute noch „Juddeschul“ genannt). Als Eigentümer dieser ersten Synagoge zeichneten 1893: Samuel Strauß, Salomon Strauß II. Witwe, Zacharias Stein, Aron Stein, Meyer Höchster, Samuel Strauß, Salomon Strauß III, Moses…


Erinnerung an Familie Wallach

„Familie Wallach, wie Millionen anderer Menschen, wurden Opfer des NS-Regimes unter Führung von Adolf Hitler. Bei meiner Spurensuche nach Ihnen, musste ich feststellen, dass nur noch der jüdische Friedhof in Alsfeld stiller Zeuge ihrer einstigen Anwesenheit ist. In dem ehemaligen Wohnhaus der Familie befindet sich heute das Regionalmuseum Alsfeld. Die…


Arisierung in Alsfeld

Ab Dezember 1938 erfolgte die zwangsweise „Arisierung“ jüdischer Geschäfte, d. h. die Ju den mußten ihre Unternehmen verkaufen oder aufgeben. 1938 waren noch folgende Geschäfte vorhanden: Juda Justus, Viehhändler, Untergasse 7 Willi Goldschmidt, Leder, Schuhbedarf, Baugasse Julius Justus, Manufaktur, Federn, Schwabenröder Straße 7 5/io Gebr. Jakob, Landmaschinen, Marktplatz 15 Philipp…


Synagogen in Alsfeld

Vor dem Neubau hatten die Alsfelder Juden bereits ab dem frühen 19. Jahrhundert eine Synagoge mit Schule als Eigentum. Sie befand sich in der Metzgergasse. Der 29. Dezember 1905, ein Freitag, war für die israelitische Religionsgemeinde Alsfeld ein Tag von besonderer Freude und Genugtuung. Die neu erbaute Synagoge in der Lutherstraße…


Samuel Spier – Jude, Sozialdemokrat, Lehrer

Samuel Spier (* 4. April 1838 in Alsfeld; † 9. November 1903 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Lehrer, Internatsdirektor, Privatgelehrter und Kämpfer für Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Zwischen 1867 und 1871 zählte er zu den einflussreichsten Vertretern der frühen deutschen Sozialdemokratie. Er bereitete den Eisenacher Kongress maßgeblich mit…


Sicherungsarbeiten in vollem Gange

Haus Speier: Aus Fachwerkhaus in Angenrod wird Erinnerungsstätte für Landjuden  Nach vielen Jahren der Diskussionen und Gespräche haben  die ersten Erhaltungsmaßnahmen am Haus Speier in Angenrod, in dem bis September 1942 die jüdische Familie Speier gewohnt hat, begonnen. Das ortsbildprägende und geschichtsträchtige Fachwerkhaus in der Leuseler Straße steht unter Denkmalschutz….